Aktuelles

Stellungnahmen zu einem Krieg beenden keinen Krieg, können aber Orientierung geben. Unter https://friedenstheologie-institut.jimdofree.com/praxisfelder/krieg-in-der-ukraine/ findet sich eine hilfreiche Sammlung von christlichen Stellungnahme, die friedenstheologisch inspiriert sind – und in den Medien, auch den kirchlichen kaum Beachtung finden bzw. gefunden haben.

Auf diesem interreligiösen Gebetstreffen im Geiste Assisis wurde ein beeindruckender Appell verabschiedet, der es verdient verbreitet zu werden:

„Ich danke jedem, der an diesem Gebetstreffen für den Frieden teilnimmt. (…) In diesem Jahr ist unser Gebet zu einem „Schrei“ geworden, denn heute wird der Friede ernsthaft verletzt, verwundet, mit Füßen getreten: und das in Europa, d.h. in dem Kontinent, der im letzten Jahrhundert die Tragödien der beiden Weltkriege erlebt hat – und wir befinden uns jetzt im dritten Weltkrieg. Leider haben Kriege seither nie aufgehört, die Erde mit Blut zu beflecken und ärmer zu machen, aber der Moment, in dem wir leben, ist besonders dramatisch. Deshalb haben wir unser Gebet zu Gott erhoben, der den verzweifelten Schrei seiner Kinder immer erhört. Erhöre uns, Herr!“

Mit diesen Worten eröffnete Papst Franziskus seine Rede auf der Abschlussveranstaltung „Der Schrei nach Frieden“ in Rom am 25.10.2022.