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»Wir müssen gemeinsam die biblischen und theologischen Grundlagen des christlichen Friedenshandelns vertiefen und uns der Formen von Gewalt in unserer eigenen Geschichte bewusst werden.«

(Aus der KUNDGEBUNG der 9. Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland auf ihrer 5. Tagung, Braunschweig 9.11.2000)

Einführung

Zum Vergrößern klicken... Die Frage nach Krieg und Frieden, nach der angemessenen Haltung der Christen zum Mittel der (tötenden) Gewalt treibt die christliche Theologie seit den ersten Jahrhunderten um. Diese Frage hat gerade im 20. Jahrhundert viele Christen in allen Konfessionen bewegt. Angestoßen durch die Erfahrungen mit der furchtbaren Wirklichkeit des modernen Krieges sind zu dieser Frage wichtige Bücher erschienen. Dabei wurden friedenstheologische Fragen aufgeworfen und in einer Art und Weise bearbeitet, die bis in die Gegenwart Gültigkeit hat. Im Buchhandel aber sind diese Bücher schon lange nicht mehr zu bekommen. Darum wurde diese digitale Handbibliothek entwickelt, die die wichtigsten Bücher im vollen Umfang auf einer Literatur - CD versammelt. Neben Arbeiten aus dem 20. Jahrhundert wurde eine Sammlung der wichtigsten Stimmen aus der christlichen Frühzeit aufgenommen und einige Stimmen aus dem 16. Jahrhundert, aus der weithin vergessenen dritten, radikalen Reformation.


Zum Vergrößern klicken...Auf der CD sind insgesamt über 9.000 Buchseiten gesammelt. Somit ist die Bezeichnung "Handbibliothek" durchaus berechtigt. Es sind Bücher, die bei jeder Diskussion über Krieg und Frieden zur Hand sein sollten. Aufgrund der digitalen Verfügbarkeit auf einer CD Rom bietet diese "Handbibliothek" darüber hinaus komfortable Such-, Kopier- und Zitierfunktionen, die keine gedruckte Bibliothek (jedenfalls ohne Bibliothekar) bieten kann.





"Ich gehe davon aus, daß die entscheidende religiöse Frage heute nicht mehr - wie in der Reformationszeit - lautet: "Wie kriege ich einen gnädigen Gott?" Sie heißt vielmehr: "Wie kann ich Gott in meinem Feind finden?" Was für Luther die persönliche Schuld war, das ist für uns der Feind geworden: jener Stachel, der uns in die Arme Gottes treiben kann."

(Walter Wink)